Lösungsübersicht | Beste Tools Für Mobile Sicherheit

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MOBILE MANAGEMENT-LÖSUNGEN BIETEN KEINE SICHERHEIT

Ein Überblick in aktuelle Lösungen zur Absicherung Ihrer Mobilgeräte

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Einführung

Mobile Management-Lösungen waren nie dafür konzipiert, Geräte vor

komplexen Cyberattacken zu schützen. Entscheidend bei diesen Lösungen

war stets der Begriff „Management“. Die Sicherheit stand nie im Mittelpunkt.

Viele Unternehmen kauften jedoch diese teuren Lösungen in dem Glauben,

sie würden die Geräte absichern.

Seit mehr als einem Jahrzehnt setzen Unternehmen mobile Management-

Lösungen ein, um grundlegende Schutzvorkehrungen für mobile Programme

umzusetzen und anzubieten, und zwar sowohl in Bring-your-own-Device-

Szenarien (BYOD) als auch in unternehmenseigenen Modellen. Die von

diesen Lösungen gebotene Sicherheit war jedoch immer ziemlich begrenzt.

Die Angreifer erkannten schnell, dass mobile Geräte selbst mit mobilen

Management-Lösungen ein leichtes Ziel für Angriffe und Malware darstellten.

In diesem Dokument zeigen wir Ihnen Anwendungsfälle im Zusammenhang

mit Mobile Management-Lösungen und erläutern, warum diese nicht dafür

gemacht sind, eine riesige Anzahl mobiler Geräte vor Bedrohungen zu schützen,

die Ihre Unternehmensdaten gefährden. Wir werden weiterhin erörtern, wie

der Bedarf an mobiler Sicherheit wirksam angegangen und eine umfassende

Zero-Trust-Strategie für mobile Sicherheit umgesetzt werden kann, um sich vor

der sich ständig weiterentwickelnden mobilen Bedrohungslage zu schützen.

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Mobile Management ≠ Mobile Security Unified Endpoint Management (UEM)-Lösungen bzw. deren Vorgänger Mobile Device Management (MDM)- Lösungen wurden entwickelt, um Unternehmen durch Optimierung von Prozessen, Verwalten von Geräte- Lebenszyklen und Erstellen eines verwalteten Arbeitsbereichs auf Smartphones und Tablets bei der Mobilisierung zu unterstützen. Heute haben sich UEM-Lösungen zu konsolidierten Lösungen entwickelt, die nicht nur mit Endgeräten wie Mobilgeräten funktionieren, sondern u. a. auch mit PCs.

Die UEM-Lösungen setzen einige Richtlinien auf Geräteebene durch, um eine grundlegende Hygiene aufrechtzuerhalten, wie z. B. Geräteverschlüsselung oder das Löschen aus der Ferne. In einigen Fällen verfügen sie sogar über eine grundlegende Jailbreak-/Root- Erkennungsfunktion. Diese grundlegenden Funktionen bieten jedoch nicht den Schutz, der erforderlich ist, um selbst den einfachsten mobilen Malware-Angriffen standzuhalten. UEM-Lösungen prüfen nicht aktiv auf mobile Bedrohungen wie bösartige Apps, anfälligen Betriebssystemen, netzwerkbasierten Angriffen. Zudem schützen sie den Benutzer nicht vor Phishing und anderen Social-Engineering-Angriffen. Daher sind Benutzer und Organisationen weiterhin dem Diebstahl von Berechtigungsnachweisen, Datenlecks oder der Übernahme von Geräten ausgesetzt.

MAN-IN-THE-MIDDLE-ANGRIFFE Einer der häufigsten netzwerkbasierten Angriffe auf mobile Geräte sind Man-in-the-Middle-Angriffe (MitM), bei denen böswillige Angreifer ahnungslose Benutzer dazu verleiten, eine Verbindung zu einem schadhaften WLAN-Netzwerk herzustellen. Zwei Arten von MitM-Angriffen sind SSL-Stripping und SSL-Bumping.SSL- Stripping umgeht die automatische Umleitung zu sicheren HTTPS-Verbindungen. SSL-Stripping verwendet gefälschte SSL-Zertifikate, um Anwendungen und Browser zu täuschen, sodass sie glauben, sie würden private Webverbindungen verwenden. Cyberkriminelle können dann die Kommunikation abfangen, wodurch sie Daten während der Übertragung stehlen können.

UEM-Lösungen prüfen nicht aktiv auf mobile Bedrohungen wie bösartige Apps, anfällige Betriebssysteme oder netzwerkbasierte Angriffe. Sie schützen den Benutzer auch nicht vor Phishing und anderen Social-Engineering- Angriffen. Daher sind Benutzer und Organisationen weiterhin dem Diebstahl von Berechtigungsnachweisen, Datenlecks oder der Übernahme von Geräten ausgesetzt.

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PHISHING-KAMPAGNEN Mobile Benutzer sind ein Hauptziel für eine Vielzahl von Phishing-Angriffen. Tatsächlich beginnen 91 % aller Cyberattacken mit einer Phishing-Kampagne1. Besonders Mobilgeräte bieten den perfekten Kanal, um Phishing-Angriffe durchzuführen. Aufgrund ihrer kleinen Displays lassen sich Phishing-URLs auf Mobilgeräten schwieriger erkennen. Es genügt, wenn ein Mitarbeiter ein Opfer von einem Phishing-Angriff wird und seine Unternehmensdaten preisgibt. Denn dann gelangt der Angreifer in das Unternehmensnetzwerk, selbst wenn eine Management-Lösung verwendet wird.

BÖSARTIGE APPS UND ROOTKITS Management-Lösungen bieten einen Überblick über die Assets auf dem verwalteten Bereich des Geräts. Was das persönliche Profil anbelangt, so können Benutzer jedoch Anwendungen aus offiziellen App-Stores oder von Drittanbietern installieren.Bösartige Apps finden ihren Weg zu jeder beliebigen Quelle der App-Bereitstellung, z. B. Spyware, Rootkits, Remote-Access-Trojaner und mehr.Ohne Echtzeit-Bedrohungsdaten und Verhaltensanalysen, die das Verhalten einer Anwendung bewerten, sind Benutzer infizierter Anwendungen den Risiken mobiler Malware ausgesetzt.

https://pages.checkpoint.com/prevent-mobile-phishing-attacks.html?utm_source=facebook-unpaid&utm_medium=social-media&utm_campaign=cm_wr_19q1_ww_apwg_mobile_phishing_rpt_ww9

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Verwenden Sie das richtige Werkzeug Die Sicherung mobiler Geräte ist in einer Zeit, in der der Datenschutz ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsrichtlinien von Unternehmen ist und Mitarbeiter ihre Smartphones ständig zur Kenntnisnahme und zum Austausch von Unternehmensdaten nutzen, nicht mehr optional. Mobile Threat Defense (MTD)-Lösungen sollten eine Schlüsselkomponente aller mobilen Unternehmensprogramme sein, da nur diese Lösungen vor ausgeklügelten Angriffen schützen können.

MTD-Lösungen verhindern Unternehmensbedrohungen auf iOS- und Android-Geräten mit einer Vielzahl von Techniken, einschließlich maschinelles Lernen und Verhaltensanalysen auf Grundlage mobiler Bedrohungsdaten2. Daher konzentrieren sich die Funktionen auf folgende drei Schwerpunkte mobiler Sicherheit:

• Schutz des Geräte-Betriebssystems vor anfälligen Konfigurationen, Exploits, fortgeschrittenem Rooting/Jailbreaking usw.

• Schutz vor anwendungsbasierten Risiken wie gefährlichen Anwendungen, die Daten ausfiltern können, in scheinbar legitimen Anwendungen eingebettete Malware, Missbrauch von Privilegien usw.

• Netzwerkbasierte Angriffe wie Man-in-the-Middle-Fallen, Datenexfiltration auf Command & Control-Servern oder Phishing-Kampagnen, die versuchen, Zugangsdaten zu stehlen.

MTDs werden in den meisten Fällen als nicht-intrusive App auf den Geräten der Mitarbeiter eingesetzt und zentral über ein Cloud-basiertes Dashboard verwaltet.

Es gibt mehrere Anwendungsfälle, in denen MTD-Lösungen die Risiken der Unternehmensmobilität und die Einhaltung von Richtlinien berücksichtigen:

• Erstens als umfassende mobile Sicherheitslösung, die Sicherheitsverletzungen durch gefährliche Anwendungen, gefälschte Netzwerke, Man-in-the-Middle-Angriffe und Betriebssystem-Exploits verhindert.

• Als Sicherheitskomponente, die zusätzlich zu UEMs hinzugefügt werden kann: Gartner hat empfohlen, die bestehende UEM-Lösung im Unternehmen mit MTD-Lösungen zu ergänzen, die als zusätzliche Sicherheit zu diesen Management- Lösungen dienen.

• Schutz vor mobilem Phishing, bei dem MTD-Lösungen den Diebstahl von Berechtigungsnachweisen verhindern können, indem sie Phishing-URLs blockieren oder unbekannte Phishing-Websites dynamisch nach Phishing- Indikatoren durchsuchen.

• Fragen der Einhaltung von Vorschriften und Richtlinien. Datenregulierung gilt auch für Daten, die auf Mobilgeräten verbraucht werden. Daher ist die Sichtbarkeit des Risikos eines Geräts von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass Daten nicht aus dem Netzwerk des Unternehmens nach außen gelangen.

• Ein weiterer häufiger Anwendungsfall ist die App-Prüfung, bei der MTD Apps analysiert und anzeigt, welche mit der Unternehmensrichtlinie in Konflikt stehen. Die UEM-Lösung erhält einen Bericht, damit diese die App deinstallieren kann.

https://pages.checkpoint.com/2019-gartner-mtd-mobile-threat-defense-report.html

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Merkmale Mobile Management Mobile Security auf

Unternehmensebene

Management des Lebenszyklus des Gerätes V

App-Verwaltung und Containerisierung V

Fernzugriff V Bedingter Zugriff V V Jailbreak-/Root-Erkennung Nur statisch Statisch und dynamisch

Erkennung gefährlicher Apps V Download-Prävention V Anti-Phishing (bekannte und unbekannte Websites) V

Anti-Bot (blockiert C&C- Kommunikation) V

Vermeidung von Man-in-the-Middle-Angriffen V

URL Filterung V Echtzeit-Bedrohungsdaten auf Grund- lage eines globalen Sensornetzwerks aus Mobil-, Endpunkt-, IoT-, Cloud- und Netzwerkindikatoren

V

Vergleich von UEM-/MDM-Funktionen mit

marktführenden MTD-Lösungen

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1 Enterprise Phishing Susceptibility and Resiliency Report 2 Gartner 2019 Market Guide for Mobile Threat Defense

Ein umfassender Zero-Trust-Ansatz für mobile Sicherheit Mobile Geräte müssen wie jedes andere Endgerät im Unternehmensnetzwerk behandelt werden, wenn es um Sicherheit, Risikomanagement und die Sichtbarkeit von Bedrohungen geht. Ein Zero Trust-Ansatz im Unterneh- men sollte die Durchsetzung von Richtlinien auf dem mobilen Endgerät beinhalten, die verhindern, dass Bedro- hungsakteure oder böswillige Insider in das Unternehmen eindringen und das Unternehmensnetzwerk infizieren.

UEM-Lösungen werden für die Verwaltung mobiler Geräte eingesetzt. Auf der anderen Seite bieten MTD- Lösungen mobile Sicherheit, indem sie ausgeklügelte Cyberattacken verhindern, erkennen und beheben, wobei eine Vielzahl von Techniken auf Geräte-, Netzwerk- und Anwendungsebene zum Einsatz kommen. MTDs speisen kritische Informationen in die UEM-Lösung ein, um sie bei der Durchsetzung von Zero- Trust-Richtlinien zu unterstützen. Gemeinsam können sie eine integrierte Management-, Sicherheits- und Durchsetzungslösung bieten.

Check Point SandBlast Mobile, Teil von Check Point Infinity, bietet mobile Sicherheit auf Unternehmensebene innerhalb einer konsolidierten Architektur zur Sicherung von Netzwerk, Endgeräten, Cloud und IoT.

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